InnoLith, ein Stein, der trägt

Vom Prototyp zum PavillonWall in Translation vor der Pinakothek der Moderne. Pavillonentwurf: Park Associati, MCBW 2026. InnoLith entstand aus der Frage, ob Hanfkalk mehr sein kann als eine dämmende Ausfachung. Zusammen mit Anton Scherer habe ich am Lehrstuhl von Prof. Niklas Fanelsa einen Block aus Hanfschäben, Kalk, Sand und Gelatine entwickelt.
Wir haben Mischungen, Form und Belastbarkeit an Probekörpern untersucht. Im Druckversuch erreichte ein Stein eine Last von bis zu fünf Tonnen. Die Ergebnisse aus diesen Probekörpern waren die Grundlage für die weitere Materialentwicklung.
Im Mai 2026 wurde das Material im Pavillon „Wall in Translation“ vor der Pinakothek der Moderne eingesetzt. Park Associati entwarf die Installation für die Munich Creative Business Week. Mit weiteren Studierenden produzierten wir dafür 200 Steine. Die Materialentwicklung stammt von Anton Scherer und mir; der Pavillonentwurf von Park Associati.
Über das Projekt 
Der Stein im GebrauchDie versetzten Blöcke bilden Sitzkanten und kleine Nischen. Die Hanffasern bleiben an der Oberfläche sichtbar. 
Vier BestandteileHanfschäben, Kalk, Sand und Gelatine bilden die Grundlage der Mischung. 
Mischungen erprobenMaterialproben aus der Entwicklung des Steins. 
Form und Verband 
VersuchsaufbauDer Prototyp vor der Materialprüfmaschine. Die untersuchten Lasten beziehen sich auf die getesteten Probekörper. 
Ein Ort zum Sitzen und SprechenDie Installation nutzt das Material als niedrige Wand, Sitzfläche und räumliche Fassung. Pavillonentwurf: Park Associati. - Jahr
- 2025/26
- Leitmotiv
- Kreislauf & Material
- Mein Beitrag
- Materialentwicklung mit Anton Scherer; Mitproduktion der 200 Steine für den Pavillon
- Ort
- München
- Kontext
- TU München, Lehrstuhl Prof. Niklas Fanelsa
- Team
- Anton Scherer, Jonathan Wahl
- Auszeichnung
- Wall in Translation, Park Associati, MCBW 2026
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