CommonGround

Ein leerstehendes Kaufhaus Wie lässt sich ein leerstehendes Kaufhaus weiterentwickeln, wenn die Beteiligten unterschiedliche Vorstellungen davon haben? Die Stadt möchte Räume für die Nachbarschaft, ein Investor achtet auf Wirtschaftlichkeit, das Planungsteam muss beides in einen Entwurf übersetzen. Aus dieser Ausgangslage entstand CommonGround.
Gespräche mit Planungsbüros lenkten unseren Ansatz auf den Vergleich vorbereiteter Entwurfsvarianten. Die App verbindet ein veränderbares 3D-Modell mit den Prioritäten der Beteiligten und den Auswirkungen jeder Variante. Sie soll die gemeinsame Diskussion unterstützen und Entscheidungen nachvollziehbar machen.
Der Ablauf folgt der Sitzung: Das Planungsteam bereitet Varianten vor, die Beteiligten gewichten ihre Interessen, anschließend werden die Entwürfe vorgestellt und gemeinsam bewertet. Das funktioniert am Besprechungstisch ebenso wie in einer Online-Sitzung.
Entwickelt mit Stefanie Ostertag und Julia Nick am Lehrstuhl für Architekturinformatik der TU München.
Über das Projekt 
Eine gemeinsame Gesprächsgrundlage Alle Beteiligten arbeiten in derselben Sitzung. Das Planungsteam kann Dach, Fassade und Gebäudekern unabhängig voneinander wechseln. Die Bewertung der gewählten Kombination wird mit den Prioritäten der Beteiligten verglichen. So lässt sich im Gespräch nachvollziehen, wo Interessen zusammenpassen und wo ein Kompromiss nötig ist.
Das parametrische Modell läuft über Grasshopper und ShapeDiver im Browser. Die App verbindet die gemeinsame Modellansicht mit den Rückmeldungen vom Smartphone.
Ein Modell, mehrere Perspektiven 
CommonGround Vor der Sitzung lädt das Planungsteam Entwurfsvarianten hoch und bewertet sie nach gemeinsamen Kriterien. Für das Kaufhaus sind das Investition, Betriebskosten, Abbruchkosten, Grünanteil, CO₂-Bilanz und Wiederverwendung von Material. Die Kriterien lassen sich für andere Projekte anpassen.
1. Vorbereitung 
Varianten vorbereiten 
Prioritäten der Beteiligten 
Entwurfsvarianten vergleichen 
Varianten bewerten 
Gemeinsam eine Entscheidung finden 
Anwendungsmockup - Jahr
- 2025
- Leitmotiv
- Computational & KI
- Mein Beitrag
- Gemeinsame Entwicklung des Vermittlungswerkzeugs
- Ort
- München
- Kontext
- TU München, Lehrstuhl für Architekturinformatik
- Betreuung
- Prof. Frank Petzold
- Team
- Stefanie Ostertag, Julia Nick, Jonathan Wahl
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